Ausstellung - „Die Farbe von Licht und Schatten“
📣 24.06. 14:00: Städtische Galerie im Cordonhaus, Propsteistr. 46: Carolin Leyck und Mary Kim Pressegespräch mit den Künstlerinnen : Mittwoch, 16. Juni 2020, 15 Uhr Eröffnung : Samstag, 19. Juni 2021 , 17 - 20 Uhr Begrüßung: Martin Stoiber, Erster Bürgermeisterin der Stadt Cham Einführung: Anjalie Chaubal, Leiterin Museen und Galerien der Stadt Cham Die Künstlerinnen sind anwesend „Die Farbe von Licht und Schatten“ Carolin Leyck und Mary Kim Licht und Schatten sind für beide Künstlerinnen ein Thema von großer Bedeutung. In der Malerei von Carolin Leyck absorbiert das dominierende Schwarz das Licht, bringt jedoch die anderen Farben außerordentlich zum Leuchten. Es existiert eine klare Grenze zwischen weichen farbigen und durchscheinenden Pinselstrichen und der extrem glatten Oberfläche des Schwarz. Im Gegensatz dazu spielen die Wandskulpturen von Mary Kim, die ihre Erscheinungsform durch die Perspektive des Betrachters verändern, sehr nuanciert mit Licht und Schatten. Die unterschiedliche Brechung des Lichts erzeugt Strukturen und Muster an der Wand, die einer geplanten geometrischen Bildkompositionen folgen. Die Wirkung der Farb- und Formkonstruktionen beider Künstlerinnen haben sehr unterschiedliche Ansätze. „Während die modularen Skulpturen auf dem Fluss von Konfiguration basieren, sind die Gemälde aus deutlich unterschiedlichen Zeitebenen aufgebaut. Farben sind für die Skulptur aktive Instrumente, die von der Strukturordnung nahezu unabhängig sind. Die Farben im Bild sind die Struktur selbst bei der Entstehung des Gemäldes. Auf der Oberfläche ist jeder Pinselstrich spontan und zweckmäßig, aber betrachtet man das Bild genauer, taucht man in die tieferen Farbschichten, die im malerischen Prozess aufgetragen wurden“ – beschreiben Carolin Leyck und Mary Kim ihre Arbeitsweise. Beide Künstlerinnen bewegen sich in verschiedenen Dimensionen. Während die Skulpturen im physischen Raum präsent sind, erschaffen die Gemälde die Illusion eines Raumes. Man bewegt sich um die Skulpturen von Mary Kim und nähert sich aus verschiedenen Blickwinkeln, vor den Gemälden von Carolin Leyck bleibt man stehen und findet durch die Wirkung der Farbe einen Einstieg in imaginäre Bildräume. Der Dialog der Werke fasziniert auch die Künstlerinnen und veranlasst sie zu dieser ersten gemeinsamen Ausstellung. Ihre gegensätzlichen Ansätze Farbtiefe zu ergründen ergänzen sich in einer Weise, die das Individuelle anregend betont. Carolin Leyck *1967 in München. Sie studierte Kommunikationsdesign an der TU München, anschließend Freie Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Jerry Zeniuk. Sie schloss ihr Studium 2003 als Meisterschülerin ab. Seither arbeitet Sie als freischaffende Künstlerin. Preise und Stipendien Die ersten Jahre der Professionalität/BBK Debütantenpreis/BBK Katalogförderung Steinerstiftung Projektförderung durch die Prinz-Regent-Luitpold-Stiftung DAAD-Stipendium/China HWP Stipendium (Wiedereinstiegsstipendium) www.carolin-leyck.de Mary Kim *1974 in New York. Sie studierte Architektur an der Cranbrook Academy of Art (US). Master of Fine Arts, City University of New York. Bachelor of Fine Arts, National University of Korea, Seoul. Preise und Stipendien Atelierförderung, Kulturreferat der Landeshauptstadt München The Downtown Family YMCA, Kunst am Bau Förderpreis McColl Center for Visual Art, Aufenthaltsstipendium Art on the Move, Kunst am Bau Förderpreis, Detroit Institute of Arts Circle Academy, Aufenthaltsstipendium, Poleeni Cultural Center, Pieksamaki, Finnland Zusatzveranstaltung: „Sommer am Regenbogen“ Spätlese Sonntag, 27. Juni 2021 um 16.30 Uhr Führung im Cordonhaus mit Kuratorin Anjalie Chaubal in der Ausstellung „Die Farbe von Licht und Schatten“ mit Werken der Künstlerinnen Carolin Leyck und Mary Kim. Sonntag, 27. Juni 2021 um 18 Uhr „Alltagsflusen und Sternenstaub“ Bernhard Setzwein liest aus „Das gelbe Tagwerk“ Musik: „Areal Jamming“ Innenhof Cordonhaus Gemeinsame Veranstaltung des Kulturvereins Bayerischer Wald e.V. und der Städtischen Galerie Cordonhaus Cham in Zusammenarbeit mit dem lichtung Verlag Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei! Organisator: Städtische Galerie im Cordonhaus, Propsteistr. 46 Propsteistraße 46 93413 Cham +49 9971 / 8579 - 420 http://www.cham.de/Kultur-Freizeit/Kultur/Galerien-Museen/St%C3%A4dt-Galerie-Cordonhaus anjalie.chaubal@cham.de Organisation: Landratsamt Cham http://www.bayerischer-wald.org touristik@lra.landkreis-cham.de Bildnachweis: - BildCarolinLeyckDRUCK.jpg - BildMaryKimDRUCK.jpg Dieser Eintrag erfolgt über die Content-API eT4 META® der hubermedia GmbH (http://hubermedia.de/et4-meta). - Ausstellungen und Kunst
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Ausstellung zur Erinnerung an 75 Jahre Kriegsende in Cham
📣 Nächste/r: 26.12. 14:00: Museum SPUR 3: April 1945 Dauer voraussichtlich: 22.05.2021 bis 06.01.2022 Mi, Sa, So und Feiertage sowie nach Vereinbarung. Am 01.11., 24./25.12., 31.12. ist das Museum geschlossen. 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr Inzwischen sind über 75 Jahre vergangen, seitdem der Zweite Weltkrieg zu Ende ging. Um die Erinnerung an diese Zeit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, stellte das Stadtarchiv Cham eine heimatgeschichtliche Ausstellung zu diesem Thema zusammen. Im ehemaligen Armenhaus, dem jetzigen Museum SPUR (Schützenstraße 7), führen historische Fotos, erläuternde Texte und Exponate zurück in jene dramatischen Tage im April 1945. Ein besonderer Einschnitt für die Einwohner der Stadt und ein zentrales Thema der Ausstellung ist der Bombenangriff vom 18. April 1945. Damals attackierten britische Flugzeuge die Bahnanlagen. Etwa 200 Gebäude der Stadt wurden unterschiedlich stark beschädigt. Zur Bilanz des 18. April gehören auch die menschlichen Opfer unter den Einheimischen, Soldaten und Flüchtlingen. Dazu zählen die 46 Verwundeten, die in die Krankenhäuser gebracht wurden. Noch schwerer wiegen aber die über 60 Todesopfer. Das zweite wichtige Datum und somit Ausstellungsthema ist der 23. April 1945. An diesem Tag rückten US-Truppen in den Landkreis Cham vor. Gegen 12.45 Uhr erreichten die ersten GIs die Stadt Cham, die von wenigen Ausnahmen abgesehen, kampflos übergeben wurde. Anders war die Situation in Katzbach und in Untertraubenbach. In beiden Orten kam es noch zu Kampfhandlungen, die Zerstörungen und Todesopfer mit sich brachten. Geöffnet ist Mittwoch, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 14-17 Uhr sowie nach Vereinbarung. Am 1. November, 24./25. und 31. Dezember 2021 bleibt das Museum geschlossen. Zu sehen ist die Ausstellung bei freiem Eintritt bis zum 6. Januar 2022. Für den Besuch hat das Museum ein Hygienekonzept entwickelt. Zur Sicherheit ist die Zahl der gleichzeitig anwesenden Besucher beschränkt, ein Mindestabstand von 1,5 m wird gewahrt. In den Ausstellungsräumen ist das Tragen einer FFP2 Maske verpflichtend, es gelten die üblichen AHA-Regeln. Besucher werden gebeten, telefonisch unter 09971 8579-410 (Mo-Fr 9 - 17 Uhr, Sa 9.30 – 12 Uhr) einen Termin zu buchen, die Terminvergabe ist auch direkt an der Eingangstür möglich. Die Kontaktdaten werden vorübergehend erfasst. Diese Regeln gelten für alle Besucher gleichermaßen. Das Museum heißt alle herzlich willkommen. Im Rahmenprogramm zur Ausstellung sind auch Führungen zu diesem Thema geplant. Sie sollen an Schauplätze und Ereignisse im April 1945 erinnern. Diese Führungen werden nur mit Anmeldung und begrenzter Teilnehmerzahl möglich sein. Weitere Informationen und Terminangaben folgen, sobald es die Corona-Situation erlaubt. Organisator: Stadtarchiv Cham Spitalplatz 22 93413 Cham +49 9971 / 8579380 http://www.cham.de/deCham/kulturbildung/stadtarchiv/stadtstart.php archiv@cham.de Organisation: Landratsamt Cham http://www.bayerischer-wald.org touristik@lra.landkreis-cham.de Bildnachweis: Stadtarchiv Cham - bahnhofsareal-cham-nach-bombenangriff-stadtarchiv-cham-internet-1b Dieser Eintrag erfolgt über die Content-API eT4 META® der hubermedia GmbH (http://hubermedia.de/et4-meta). - Ausstellungen und Kunst
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30 Jähriges Museum Spur
📣 Nächste/r: 26.12. 14:00: Museum SPUR 3: Museum begeht sein 30-jähriges Bestehen Ab Samstag 21. Mai ist das Museum SPUR Cham wieder geöffnet, an den Pfingstfeiertagen ist das Haus Samstag, Sonntag und Pfingstmontag von 14 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt zu besichtigen. Im ehemaligen »Armenhaus« der Stadt ist seit März 1991 das von Stadt und Landkreis Cham getragene Museum SPUR Cham eingerichtet. So kann das Museum im Jahr 2021 sein 30-jähriges Bestehen begehen. Das südwestlich vor dem Biertor am Regenfluss gelegene spätgotische Gebäude zählt zu den ältesten noch erhaltenen Profanbauten Chams. Heute sind hier Arbeiten der Gruppe SPUR im Stil des abstrakten Expressionismus und des Informel zu sehen. In dem Antikriegsfilm „Die Brücke“ von Bernhard Wicki, 1959 in Cham gedreht, spielte das historische Armenhaus eine zentrale Rolle. Seit 1995 steht auf der Brücke die Eisenplastik "Großer geharnischter Sitzender" von Lothar Fischer, einem Mitglied der Gruppe SPUR. Das Museum zeigt Malerei, Plastik und Arbeiten auf Papier der Gruppe SPUR, die in den 1950er Jahren in München zusammenfand. Über die Ausstellungstätigkeit hinaus versteht sich das Museum als ein Ort der Dokumentation, an dem Materialien über die Gruppe SPUR gesammelt werden. Im Herbst 1957 hatte eine Gruppe junger Künstler im Pavillon des Alten Botanischen Gartens in München gemeinsam ausgestellt. Im Januar 1958 fanden sie für ihren Zusammenschluss den Namen SPUR. Zu den Gründungsmitgliedern der Künstlergruppe zählten Heimrad Prem und Helmut Sturm, beide aus dem Landkreis Cham gebürtig, sowie Lothar Fischer und Hans-Peter Zimmer. Mit den vier Mitgliedern Prem (1934-1978), Sturm (1932-2008), Fischer (1933-2004) und HP Zimmer (1936-1992) bestand die Gruppe SPUR bis 1965. Die Ideen und die künstlerische Innovation der Gruppe gelten als bedeutender Beitrag zum internationalen Aufbruch der Kunst in der Nachkriegszeit. Die diesjährige Ausstellung im Museum SPUR zeigt Arbeiten der Gruppe SPUR von 1957 bis 1965 aus dem Bestand des Museums sowie Leihgaben aus Privatbesitz und Leihgaben des »Kunstvereins Museum SPUR«. Im Erdgeschoss des Armenhauses ist die Heimatgeschichtliche Ausstellung des Stadtarchivs Cham „April 1945 - Zur Erinnerung an 75 Jahre Kriegsende in Cham“ zu sehen, die Laufzeit der Ausstellung wurde verlängert. Inzwischen sind über 75 Jahre vergangen, seitdem der Zweite Weltkrieg zu Ende ging. Um die Erinnerung an diese Zeit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, stellte das Stadtarchiv Cham diese heimatgeschichtliche Ausstellung zusammen. Im ehemaligen Armenhaus, dem jetzigen Museum SPUR, Schützenstraße 7, führen historische Fotos, erläuternde Texte und Exponate zurück in jene dramatischen Tage im April 1945. Zur Sicherheit ist die Zahl der gleichzeitig anwesenden Besucher beschränkt, ein Mindestabstand von 1,5 m wird gewahrt. In den Ausstellungsräumen ist das Tragen einer FFP2 Maske verpflichtend, es gelten die üblichen AHA-Regeln. Besucher werden gebeten, telefonisch unter 09971 8579-410 (Mo-Fr 9 - 17 Uhr, Sa 9.30 – 12 Uhr) einen Termin zu buchen, die Terminvergabe ist auch direkt an der Eingangstür möglich. Die Kontaktdaten werden vorübergehend erfasst. Diese Regeln gelten für alle Besucher gleichermaßen. Das Museum heißt alle herzlich willkommen. Museum SPUR Cham Schützenstraße 7 93413 Cham kultur@lra.landkreis-cham.de , www.cham.de Organisator: Städtische Galerie im Cordonhaus, Propsteistr. 46 Propsteistraße 46 93413 Cham +49 9971 / 8579 - 420 http://www.cham.de/Kultur-Freizeit/Kultur/Galerien-Museen/St%C3%A4dt-Galerie-Cordonhaus anjalie.chaubal@cham.de Organisation: Landratsamt Cham http://www.bayerischer-wald.org touristik@lra.landkreis-cham.de Bildnachweis: - Museum SPUR 2015_Chaubal.jpg Dieser Eintrag erfolgt über die Content-API eT4 META® der hubermedia GmbH (http://hubermedia.de/et4-meta). - Ausstellungen und Kunst
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