Alltagsflusen und Sternenstaub
📣 27.06. 16:30: Cordonhaus: Städtisches Kulturprogramm „Alltagsflusen und Sternenstaub“ - poetischer könnte man nicht zusammenfassen, was Schriftsteller Bernhard Setzwein am Sonntag, 27. Juni, im Hof des Cordonhauses an seine Zuhörer weiterreichen wird. Und das Ganze musikalisch phantastisch umrahmt von den vier jungen Interpreten des Quartetts Areal Jamming. Eingeleitet wird dieser wunderbare Nachmittag ab 16.30 Uhr mit einem fachlich begleiteten Besuch der aktuellen Ausstellung in der städtischen Galerie. Anjalie Chaubal führt die Besucher durch „Die Farbe von Licht und Schatten“ mit Werken der Künstlerinnen Carolin Leyck und Mary Kim. Veranstalter sind der Kulturverein Bayerischer Wald e. V. und die Städtische Galerie Cordonhaus und wie immer ist der Eintritt frei. Wir weisen darauf hin, dass wir nur einer coronakonformen Anzahl von Gästen den Zutritt gestatten dürfen. Gegen 18.00 Uhr startet dann die traditionelle „Spät-Lese“ im Hof des Cordonhauses, bei Regen weichen die Organisatoren in den kleinen Saal im Erdgeschoss aus. Bernhard Setzwein bringt „Alltagsflusen und Sternenstaub“ unter die Zuhörer, wenn er Ausschnitte aus seinem Buch „Das gelbe Tagwerk“ vorträgt. Das Quartett „Areal Jamming“ mit Sängerin Lucy Sandor, Reinhard Dang, Andreas Habler und Elias Lommer verbindet die einzelnen Textpassagen mit wundervollen Balladen. Die vier jungen Musiker haben sich während ihrer Schulzeit im Fraunhofer-Gymnasium gefunden und umrahmten bereits einen Neujahrsempfang der Stadt Cham. Zum AUTOR der diesjährigen Spätlese: Im Kopf des Autors Bernhard Setzwein kehrt selten Ruhe ein. Hat er sein Schreibpensum vollbracht, stellen sich an manchen Tagen noch weitere kleinere Notizen ein, die er zehn Jahre lang für „Das gelbe Tagwerk“ gesammelt hat. Herausgekommen ist eine funkelnde, abwechslungsreiche Sammlung besonderer Momente, die es Bernhard Setzwein wert waren, schriftlich festgehalten zu werden. Das kann ein kurzer Gedankenblitz sein, eine schöne Sentenz, ein Wortspiel, manchmal auch Träume. Andere Texte sind Beobachtungen skurriler Alltagsszenen, zufällige Begegnungen, Gemütsregungen, Kommentare zur Tagespolitik oder Zitate aus Büchern. Ausführlich beschreibt Setzwein Begegnungen mit anderen Autoren, etwa mit Eugen Gomringer, Gerhard Roth oder Kateřina Tučková. Bedauerlicherweise war auch der ein oder andere Nachruf zu schreiben, besonders bewegend der auf den tschechischen Lyriker Josef Hrubý. Im Buch lassen sich aber auch die Entstehungsgeschichten und Hintergründe zu einigen Werken von Bernhard Setzwein mitverfolgen, zum Beispiel zum Theaterstück „Resl unser“ oder zum Roman „Der böhmische Samurai“. Neben Ausflügen und Wanderungen – mitsamt einem dramatischen Unfall im Altvatergebirge – nehmen seine Stipendien-Aufenthalte in Horní Planá/Oberplan und Brno/Brünn eine wichtige Rolle im „Gelben Tagwerk“ ein. Wie schon der Vorgängerband „Das blaue Tagwerk“ (1997-2009) vermittelt dieses Buch Einblicke in die Gedankenwelt eines Schriftstellers. Bernhard Setzwein notiert die Tagwerk-Einträge in seinem unverwechselbaren, gewohnt geistreichen Stil, der die Tagebuchaufzeichnungen zu einem Genuss für den Leser macht. Die Vita von Bernhard Setzwein: Geboren 1960 in München. Studium der Germanistik, seit 1985 freischaffender Autor von Romanen, Theaterstücken und Rundfunk-Features für den BR. Lebt in Waldmünchen im Ulrichsgrüner Tal und in München am Auer Mühlbach. Erhielt mehrere Auszeichnungen. Seine Werke wurden unter anderem ins Tschechische, Rumänische und Französische übersetzt. Organisator: Stadt Cham Marktplatz 2 93413 Cham +49 9971 / 857927 http://www.cham.de petra.jakobi@cham.de Organisation: Landratsamt Cham http://www.bayerischer-wald.org touristik@lra.landkreis-cham.de Bildnachweis: - setzwein.jpg Dieser Eintrag erfolgt über die Content-API eT4 META® der hubermedia GmbH (http://hubermedia.de/et4-meta). - Konzert
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Ausstellung - „Die Farbe von Licht und Schatten“
📣 24.06. 14:00: Städtische Galerie im Cordonhaus, Propsteistr. 46: Carolin Leyck und Mary Kim Pressegespräch mit den Künstlerinnen : Mittwoch, 16. Juni 2020, 15 Uhr Eröffnung : Samstag, 19. Juni 2021 , 17 - 20 Uhr Begrüßung: Martin Stoiber, Erster Bürgermeisterin der Stadt Cham Einführung: Anjalie Chaubal, Leiterin Museen und Galerien der Stadt Cham Die Künstlerinnen sind anwesend „Die Farbe von Licht und Schatten“ Carolin Leyck und Mary Kim Licht und Schatten sind für beide Künstlerinnen ein Thema von großer Bedeutung. In der Malerei von Carolin Leyck absorbiert das dominierende Schwarz das Licht, bringt jedoch die anderen Farben außerordentlich zum Leuchten. Es existiert eine klare Grenze zwischen weichen farbigen und durchscheinenden Pinselstrichen und der extrem glatten Oberfläche des Schwarz. Im Gegensatz dazu spielen die Wandskulpturen von Mary Kim, die ihre Erscheinungsform durch die Perspektive des Betrachters verändern, sehr nuanciert mit Licht und Schatten. Die unterschiedliche Brechung des Lichts erzeugt Strukturen und Muster an der Wand, die einer geplanten geometrischen Bildkompositionen folgen. Die Wirkung der Farb- und Formkonstruktionen beider Künstlerinnen haben sehr unterschiedliche Ansätze. „Während die modularen Skulpturen auf dem Fluss von Konfiguration basieren, sind die Gemälde aus deutlich unterschiedlichen Zeitebenen aufgebaut. Farben sind für die Skulptur aktive Instrumente, die von der Strukturordnung nahezu unabhängig sind. Die Farben im Bild sind die Struktur selbst bei der Entstehung des Gemäldes. Auf der Oberfläche ist jeder Pinselstrich spontan und zweckmäßig, aber betrachtet man das Bild genauer, taucht man in die tieferen Farbschichten, die im malerischen Prozess aufgetragen wurden“ – beschreiben Carolin Leyck und Mary Kim ihre Arbeitsweise. Beide Künstlerinnen bewegen sich in verschiedenen Dimensionen. Während die Skulpturen im physischen Raum präsent sind, erschaffen die Gemälde die Illusion eines Raumes. Man bewegt sich um die Skulpturen von Mary Kim und nähert sich aus verschiedenen Blickwinkeln, vor den Gemälden von Carolin Leyck bleibt man stehen und findet durch die Wirkung der Farbe einen Einstieg in imaginäre Bildräume. Der Dialog der Werke fasziniert auch die Künstlerinnen und veranlasst sie zu dieser ersten gemeinsamen Ausstellung. Ihre gegensätzlichen Ansätze Farbtiefe zu ergründen ergänzen sich in einer Weise, die das Individuelle anregend betont. Carolin Leyck *1967 in München. Sie studierte Kommunikationsdesign an der TU München, anschließend Freie Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Jerry Zeniuk. Sie schloss ihr Studium 2003 als Meisterschülerin ab. Seither arbeitet Sie als freischaffende Künstlerin. Preise und Stipendien Die ersten Jahre der Professionalität/BBK Debütantenpreis/BBK Katalogförderung Steinerstiftung Projektförderung durch die Prinz-Regent-Luitpold-Stiftung DAAD-Stipendium/China HWP Stipendium (Wiedereinstiegsstipendium) www.carolin-leyck.de Mary Kim *1974 in New York. Sie studierte Architektur an der Cranbrook Academy of Art (US). Master of Fine Arts, City University of New York. Bachelor of Fine Arts, National University of Korea, Seoul. Preise und Stipendien Atelierförderung, Kulturreferat der Landeshauptstadt München The Downtown Family YMCA, Kunst am Bau Förderpreis McColl Center for Visual Art, Aufenthaltsstipendium Art on the Move, Kunst am Bau Förderpreis, Detroit Institute of Arts Circle Academy, Aufenthaltsstipendium, Poleeni Cultural Center, Pieksamaki, Finnland Zusatzveranstaltung: „Sommer am Regenbogen“ Spätlese Sonntag, 27. Juni 2021 um 16.30 Uhr Führung im Cordonhaus mit Kuratorin Anjalie Chaubal in der Ausstellung „Die Farbe von Licht und Schatten“ mit Werken der Künstlerinnen Carolin Leyck und Mary Kim. Sonntag, 27. Juni 2021 um 18 Uhr „Alltagsflusen und Sternenstaub“ Bernhard Setzwein liest aus „Das gelbe Tagwerk“ Musik: „Areal Jamming“ Innenhof Cordonhaus Gemeinsame Veranstaltung des Kulturvereins Bayerischer Wald e.V. und der Städtischen Galerie Cordonhaus Cham in Zusammenarbeit mit dem lichtung Verlag Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei! Organisator: Städtische Galerie im Cordonhaus, Propsteistr. 46 Propsteistraße 46 93413 Cham +49 9971 / 8579 - 420 http://www.cham.de/Kultur-Freizeit/Kultur/Galerien-Museen/St%C3%A4dt-Galerie-Cordonhaus anjalie.chaubal@cham.de Organisation: Landratsamt Cham http://www.bayerischer-wald.org touristik@lra.landkreis-cham.de Bildnachweis: - BildCarolinLeyckDRUCK.jpg - BildMaryKimDRUCK.jpg Dieser Eintrag erfolgt über die Content-API eT4 META® der hubermedia GmbH (http://hubermedia.de/et4-meta). - Ausstellungen und Kunst
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Monika Drasch-Quartett - "Nix is gwiss"
📣 24.06. 19:30: Hof der Landkreismusikschule: Städtisches Kulturprogramm Monika Drasch – mit ihrer grünen Geige und den roten Haaren eine Wegbereiterin der Neuen Volksmusik – kommt im Sommer mit ihrem Quartett nach Cham. Im Gepäck haben die Vier mit „Nix is gwiss“ ein nagelneues Programm, das die Planbarkeit in pandemischen Zeiten auf den Punkt bringt. Somit ist dieses Konzert eine logische Fortsetzung des Vorgängerprogramms "Auf der Böhmischen Grenz", angelehnt an die Chronologie des Lebens im bayerisch-böhmischen Grenzgebiet. Mit vielen neuen Liedern, Stücken und Gschichterln. Gemeinsam mit drei phantastischen Musikern gastiert Monika Drasch beim Sommer am Regenbogen am Donnerstag, 24. Juni, um 19.30 Uhr (Saaleinlass ab 18.30 Uhr) im Hof der Landkreismusikschule (bei Schlechtwetter in der Stadthalle). Veranstalter ist die Stadt Cham, gesponsert wird das Konzert von Stadträtin Christa Strohmeier-Heller. Findet das Konzert im Freien statt, können Sie sich gerne selber Getränke und Snacks mitbringen - bei Schlechtwetter ist in der Stadthalle keine Gastropause geplant. Eintrittskarten zum Preis von 25.- € / ermäß. 20.- € gibt es hier online oder bei allen okticket-Vorverkaufsstellen. Dieses fein komponierte und arrangierte Album weitet die Grenzen von Monika Draschs bisherigen musikalischen Welten beim Bairisch Diatonischen Jodelwahnsinn, mit Hubert von Goisern, im Emerenz-Meier-Programm oder mit Hans Well genussvoll aus und bringt völlig neue Klangfarben ins Spiel. Wie immer schöpft sie aus der traditionellen Volksmusik, aus dem bayerisch-böhmischen Grenzraum und der Kraft einfacher Melodien. Diesmal entstand eine neue Klangwelt von bezaubernder Eindringlichkeit: authentisch, ausdrucksstark und emotional, witzig und tiefgründig, sensibel und energisch. Unterwegs ist Monika Drasch heuer mit drei phantastischen Musikern: Norbert Nagel: Meister auf Klarinette und Saxophon, spielt betörend schön und poetisch Christian Gruber : in vielen musikalischen Welten daheim, zaubert mit traumwandlerischer Sicherheit die passenden Stimmungen auf seiner Gitarre Alex Haas: setzt die tragenden Untertöne mit Kontrabass und Stimme Monika Drasch wuchs im Weiler Hub bei Hengersberg als Bauerstochter und Klosterschülerin auf, was naturgemäß maßgeblich den Weg ebnete, im zarten Erwachsenenalter als rothaariger, lederbedresster Vamp mit grünen Strümpfen, grüner Geige und niederbairischer Mundart die Bühnen der Welt (Europa, Russland, Bayern …) zu erstürmen. Die grüne Geige blieb ihr Markenzeichen beim Bairisch-Diatonischen Jodelwahnsinn (1991-2002), bei Hubert von Goisern (2004), Hans Well (2012-2013) und der eigenen Band (seit 2012). Dabei verfügt sie über ein reiches Instrumentarium, als da wären Zither, Saxophon, Drehleier, Blockflöten, Dudelsack und viele mehr. Dazwischen und daneben sind zu erwähnen: Literaturprojekte zum Thema Emerenz Meier, Ingeborg Bachmann sowie gelegentliche musikalische Bereicherung von Lesungen mit Gerd Holzheimer, Ilse Neubauer und anderen. Die virtuosen Vier begeistern durch Virtuosität und musikantische Spielfreude – und schnell ist klar, dass sie nicht alle aus der Volksmusik kommen. Da vereinen sich Dreiklangseligkeit, klassische Kammermusik und Jazz. So entstehen überraschende und spannungsvolle Momente: Eine höchst musikalisch in Szene gesetzte Grenzbegehung. Und Monika Drasch gibt mit ihrer gewohnten Bühnenpräsenz den Ton an. Erwarten Sie Neues. Lassen Sie sich verzaubern. Organisator: Stadt Cham Marktplatz 2 93413 Cham +49 9971 / 857927 http://www.cham.de petra.jakobi@cham.de Organisation: Landratsamt Cham http://www.bayerischer-wald.org touristik@lra.landkreis-cham.de Bildnachweis: - Monika Drasch.jpg Dieser Eintrag erfolgt über die Content-API eT4 META® der hubermedia GmbH (http://hubermedia.de/et4-meta). - Theater und Bühnenkunst
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